
Was sind Skinbooster & Biostimulatoren und wie funktionieren sie?
Skinbooster sind injizierbare Präparate, die der Haut intensive Feuchtigkeit spenden und sie von innen heraus revitalisieren. Durch Hyaluronsäure wird Wasser in der Haut gebunden, was für einen Feuchtigkeitsboost sorgt und zu einem glatteren, strafferen und jugendlicheren Hautbild führt. Sie werden eingesetzt, um trockene oder erschlaffte Haut zu optimieren.
Biostimulatoren hingegen regen v.a. die Kollagen- und Elastinproduktion an, um der Haut langfristig mehr Festigkeit und Elastizität zu verleihen.


Behandlungsdauer
15 - 30 Minuten
Gesellschaftsfähig
sofort
Wirkeintritt
Wochen - Monate
Wirkdauer
Monate- Jahre

Anwendungsbereiche für Skinbooster & Biostimulatoren
Skinbooster & Biostimulatoren verbessern die Hautqualität und das Erscheinungsbild in verschiedenen Gesichts- und Körperregionen:
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Gesicht: Effektiv gegen feine Linien und Falten im Wangen-, Kiefer- und Augenbereich sowie an den Lippen. Sie spenden Feuchtigkeit, verbessern die Hautstruktur, stärken das Hautgerüst und helfen, dem Herabsinken der Haut (sog. Sagging) vorzubeugen.
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Hals, Dekolleté und Hände: Diese Bereiche verraten oft das wahre Alter und sind später schwerer zu behandeln. Vorbeugende Behandlungen mit Skinboostern sind hier besonders sinnvoll, um die Haut zu festigen, Fältchen zu reduzieren und ein jugendliches Aussehen zu bewahren.
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Körper: Hier straffen Sie die Haut an Oberarmen, Knien und Bauch, fördern die Elastizität und sorgen für ein gleichmäßigeres Hautbild.


01.
Was ist der Unterschied zwischen Skinboostern und Biostimulatoren?
Was ist der Unterschied zwischen Skinboostern und Biostimulatoren?
Skinbooster sind leicht vernetzte Hyaluronsäure-Präparate, deren Hauptwirkung Feuchtigkeit ist. Sie binden Wasser im Gewebe und sorgen für einen sofortigen, aber eher kurzfristigen "Glow"-Effekt, ohne dass die Haut dadurch aktiv mehr eigenes Kollagen bildet. Biostimulatoren wirken grundlegend anders: Sie regen den Körper aktiv dazu an, selbst neues Kollagen und Elastin zu bilden. Der Effekt baut sich langsamer auf, oft über mehrere Wochen, hält dafür aber meist deutlich länger. Klassische Biostimulatoren sind zum Beispiel Sculptra oder Radiesse, aber auch Polynukleotide fallen in diese Kategorie. Profhilo nimmt eine Sonderrolle ein: Es basiert auf Hyaluronsäure wie ein Skinbooster, ist aber so hochkonzentriert, dass es zusätzlich einen spürbaren kollagenanregenden Effekt hat, weshalb es oft als Grenzfall zwischen beiden Kategorien beschrieben wird.
03.
Wie lange hält eine Skinbooster-Behandlung?
In der Regel sechs bis zwölf Monate, danach empfiehlt sich eine Auffrischung. Erste Effekte sind meist schon nach der ersten Sitzung sichtbar.
05.
Für wen eignet sich welche Behandlung?
Das lässt sich nur im Einzelfall sehr individuell beantworten. Für einen schnellen Frische-Effekt vor einem Anlass eignet sich meist ein klassischer Skinbooster. Bei Aknenarben oder allgemein angeschlagener Haut, die sich langfristig regenerieren soll, sind Polynukleotide oder Juvelook oft die bessere Wahl, auch Sunekos kann hier zur Regeneration und zum Remodelling der Haut sehr gut helfen. Profhilo Structura passt gut, wenn zusätzlich zur Hydration auch etwas Straffung gewünscht ist. Sculptra und Lenisna werden eher zum leichten Volumenaufbau und zur Hautstraffung eingesetzt. Radiesse nimmt eine Sonderstellung ein: Es verhält sich wie ein Filler, kann also direkt Volumen geben, wirkt gleichzeitig aber auch im Verlauf stimulierend und straffend.
07.
Wann sieht man erste Ergebnisse?
Das Ergebnis entwickelt sich über Tage und Wochen, bei manchen Biostimulatoren auch erst über mehrere Monate. Der Verlauf sollte in Kontrollterminen begleitet werden, am besten mit einer Fotodokumentation, damit die Entwicklung objektiv nachvollziehbar bleibt.
09.
Wie oft sollte eine Auffrischung erfolgen?
Je nach Produkt und individuellem Hautzustand alle sechs bis zwölf Monate. Im Beratungsgespräch legen wir gemeinsam einen für Sie passenden Rhythmus fest.
02.
Wie muss ich mich nach einer Sculptra®-Behandlung verhalten?
Nach einer Sculptra®-Behandlung sollten Sie in den ersten Tagen leichte Schwellungen oder Rötungen im behandelten Bereich einkalkulieren. Es wird empfohlen, die 5-mal-5-Regel zu befolgen: Massieren Sie den behandelten Bereich fünf Tage lang, fünf Mal täglich, für jeweils fünf Minuten, um eine gleichmäßige Verteilung des Produkts zu gewährleisten. Vermeiden Sie für etwa 24 Stunden intensive Sonneneinstrahlung, Hitze (z. B. Sauna) und starke körperliche Anstrengung. Genaue Nachsorgeanweisungen erhalten Sie von Ihrem Behandler, um das bestmögliche Ergebnis zu sichern.
04.
Wie verhält sich Profhilo Structura im Vergleich zu klassischen Skinboostern?
Profhilo Structura wirkt auf zwei Ebenen: sofortige Hydration plus eine gewisse Straffung durch Anregung der körpereigenen Kollagenproduktion. Der Effekt entwickelt sich etwas langsamer als bei reinen Feuchtigkeits-Skinboostern, hält dafür oft länger an.
06.
Wie viele Sitzungen sind nötig?
Das hängt ganz vom Produkt ab, meistens sind es mehrere Sitzungen. Am häufigsten sind es 2 bis 3 Sitzungen, mit einer Auffrischung nach etwa 6 Monaten. Das muss aber individuell im Beratungsgespräch erörtert werden, je nach Hautzustand und Ziel.
08.
Ist die Behandlung schmerzhaft?
Das Schmerzempfinden ist sehr individuell. Skinbooster und Biostimulatoren werden mit sehr feinen Nadeln appliziert und bei guter Technik von den meisten Patienten als kaum schmerzhaft empfunden. Wenn Sie eher schmerzempfindlich sind, teilen Sie das Ihrem Arzt am besten schon vorher mit, auch um möglichen Kreislaufproblemen während der Behandlung vorzubeugen. Auf Wunsch betäuben wir die entsprechenden Stellen vorab. Sollten während der Behandlung dennoch Schmerzen auftreten, kann jederzeit eine Pause eingelegt werden.
10.
Was sollte ich nach der Behandlung beachten?
Für etwa drei bis sieben Tage empfehlen wir, auf intensiven Sport, Schwimmbad und Sauna zu verzichten, damit sich das Ergebnis ungestört entfalten kann. Für manche Biostimulatoren wie Sculptra oder Lenisna sind darüber hinaus besondere Verhaltensregeln und eine spezifische Nachsorge erforderlich, zum Beispiel Massage. Darauf werden Sie im Beratungs- und Aufklärungsgespräch ausführlich hingewiesen.
