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Ultraschall

Präzision und Sicherheit
bei Unterspritzungen

Was versteht man unter einer ultraschallgestützten Behandlung?

Herkömmliche Injektionstechniken verlassen sich hauptsächlich auf den Tastsinn des/der Behandelnden.

Das birgt gewisse Unsicherheiten, da die anatomischen Strukturen von Mensch zu Mensch unterschiedlich sind und mit bloßem Auge nicht sichtbar sind.

Die ultraschallgestützte Methode ist ein Quantensprung in der ästhetischen Medizin. Durch die Live-Bildgebung wird die Behandlung visualisiert, wodurch Komplikationen deutlich reduziert und die Ergebnisse gezielt verbessert werden können.

Ultraschallgestützte Darstellung einer Arterie im Bereich der Kinnpartie. Die genaue Lokalisierung von Arterien ist entscheidend, um Risiken zu minimieren.

Vorteile ultraschallgestützter Behandlungen

  • Höhere Präzision: Ultraschall ermöglicht uns, die Anatomie Ihres Gewebes im Detail zu analysieren und Filler oder Botulinum exakt an die gewünschte Stelle zu platzieren. So erreichen wir Ergebnisse, die natürlicher wirken.

  • Mehr Sicherheit: Das Risiko von Komplikationen, wie beispielsweise dem ungewollten Einspritzen von Material in Blutgefäße, wird durch die Sichtbarkeit der Gefäße stark reduziert.

  • Individuelle Anpassung: Keine zwei Gesichter sind gleich. Mit Ultraschall können wir jede Behandlung auf Ihre persönlichen anatomischen Besonderheiten abstimmen, um optimale Ergebnisse zu erzielen.

Anwendungen der ultraschallgestützten Technik

  • Filler-Behandlungen: Präzise Platzierung von Hyaluron-Fillern zur Konturierung von Lippen, Wangen und Nasen.

  • Korrektur von Fehlbehandlungen mit Hylase: Fehlplatzierte oder überdosierte Filler können genau lokalisiert und effektiv korrigiert werden.

  • Botox-Injektionen: Genaue Injektionen in die richtigen Muskelgruppen für optimale Ergebnisse ohne Überkorrektur.

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01.

Warum ist eine ultraschallgestützte Unterspritzung sicherer als die herkömmliche Methode?

Bei der klassischen "blinden" Unterspritzung verlässt sich der Behandler ausschließlich auf anatomisches Wissen und Erfahrung, um Gefäße zu umgehen. Mit Ultraschall werden Blutgefäße und bereits vorhandenes Fillermaterial vor und während der Injektion live sichtbar gemacht. Das reduziert das Risiko einer versehentlichen Gefäßinjektion, eine der ernsthaftesten, wenn auch seltenen Komplikationen bei Unterspritzungen, erheblich und ermöglicht eine präzisere, individuell auf Ihre Anatomie abgestimmte Behandlung.

03.

Gibt es wissenschaftliche Belege, dass Ultraschall die Sicherheit erhöht?

Fachgesellschaften und zunehmend auch Studien befürworten den Einsatz von Ultraschall bei Unterspritzungen, um Risikoareale sichtbar zu machen und Komplikationen früh zu erkennen. In verwandten medizinischen Bereichen wie der Anästhesie ist die ultraschallgestützte Nadelplatzierung seit Jahren etablierter Standard, gerade weil sie das Risiko einer Gefäßverletzung nachweislich senkt. In der ästhetischen Medizin ist die Methode noch jünger, wird aber von immer mehr Fachleuten empfohlen. Man sieht schließlich, wohin man injiziert, statt es nur anzunehmen.

05.

Was macht einen Facharzt für Radiologie bei der Bildgebung besonders qualifiziert?

Die Radiologie beschäftigt sich als Fachgebiet intensiv mit bildgebenden Verfahren und der korrekten Interpretation von Gewebe- und Gefäßstrukturen. Diese Expertise lässt sich direkt auf die ultraschallgestützte ästhetische Medizin übertragen. Andere Behandler erwerben diesen Vorteil oft erst über separate Zusatzkurse.

07.

Ist die ultraschallgestützte Behandlung teurer als eine normale Unterspritzung?

Nein, die Bildgebung ist bei uns fester Bestandteil der Behandlung und wird nicht separat berechnet.

09.

Verlängert die Ultraschall-Untersuchung die Behandlung oder macht sie unangenehmer?

Nein. Die Bildgebung erfolgt parallel zur Behandlung, ganz ohne separaten Termin. Spürbar ist davon nichts, vergleichbar mit einer Ultraschalluntersuchung in der Schwangerschaftsvorsorge.

02.

Was passiert, wenn beim Unterspritzen ein Gefäß getroffen wird, und wie hilft Ultraschall dabei?

Eine versehentliche Gefäßinjektion kann im schlimmsten Fall die Durchblutung des umliegenden Gewebes beeinträchtigen. Das ist eine eher seltene, aber ernstzunehmende Komplikation. Tückisch daran: Gesichtsarterien verlaufen bei jedem Menschen etwas anders und lassen sich von außen nicht sehen. Mit Ultraschall schon. Der Gefäßverlauf wird vor und während der Injektion sichtbar, sodass gezielt dort aufgebaut werden kann, wo kein Gefäß ist, statt sich allein auf anatomisches Erfahrungswissen zu verlassen und zu hoffen, dass man richtig liegt.

04.

Bei welchen Behandlungen setzt aestima.med Ultraschall ein?

Bei so gut wie allen Unterspritzungen, Botox, Hyaluron, Biostimulatoren und besonders beim Auflösen von Filler mit Hylase. In Bereichen wie Wange, Nasolabialfalte, Nase, Tränenrinne oder Schläfen, wo viele Gefäße dicht beieinanderliegen, ist die Bildgebung besonders wertvoll.

06.

Kann Ultraschall auch zeigen, ob älterer Filler noch vorhanden oder verrutscht ist?

Ja. Ultraschall macht vorhandenes Fillermaterial sichtbar, auch wenn es von einer anderen Praxis stammt und Sie selbst nicht mehr genau wissen, wie viel oder wo. Das ist besonders hilfreich vor einer Korrektur oder dem gezielten Auflösen mit Hylase.

08.

Wie läuft eine ultraschallgestützte Behandlung konkret ab?

Vor der Injektion wird das Areal kurz mit dem Schallkopf abgetastet, um Gefäßverlauf und Gewebestruktur darzustellen. Anschließend erfolgt die Injektion gezielt anhand dieser Live-Bilder. Das Ganze findet in einer einzigen, zusammenhängenden Sitzung statt.

10.

Ist die ultraschallgestützte Methode neu, oder schon etabliert?

Nadelführung mittels Ultraschall ist als Grundprinzip in der Medizin, etwa in der Anästhesie, seit vielen Jahren etablierter Standard. In der ästhetischen Medizin ist der Einsatz noch vergleichsweise neu, gewinnt aber zunehmend an Anerkennung, weil sich die Vorteile aus anderen medizinischen Bereichen logisch übertragen lassen.

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